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Das Baustellenchaos –
U2-Ersatzverkehr mit Startschwierigkeiten
Ein Kommentar

 

...Im Testfall musste ich am Freitag (29.05.09) abends 15 Minuten am S-Bahnhof Schönhauser Allee auf einen Bus Richtung Pankow warten, obwohl laut Fahrplan eine "dichte Busfolge" angegeben war, das wären dann unter 5 Minuten.
Auch am Samstag zeigte sich ein ähnliches Bild. Die Wartezeit von Pankow-Rathaus betrug über 15 Minuten. Die Verkehrsleitung hatte die zusätzliche Umfahrung wegen der Brückendemontage im Bereich Bornholmer Straße/Schönhauser Allee offenbar nicht berücksichtigt, so dass die Busse im Stau standen.

Zudem ist das Verhalten einzelner Fahrer/innen zu beklagen. So fuhr ein Bus mit nur wenigen Fahrgästen ab, obwohl viele Fahrgäste von der Haltestelle der M1 am Rathaus-Pankow kommend bereits am Bus standen und an die Türen klopften. Der nächste Bus machte Pause, weil die Fahrerin eine Rauchpause brauchte. Die Abfahrt des nächsten Busses verzögerte sich auf die Zeit der oben genannten 15 Minuten. Auch die Reihenfolge der Abfahrt der Busse macht Probleme, da mehrere Haltestellenbereiche existieren. Nur kann der Fahrgast leider nicht wissen, welcher Bus als nächster fährt. So pendeln die Fahrgäste auf dem zugleich Radweg (betrifft Pankow) auf und ab, bis sie einen "Treffer landen". Kollisionen mit Radfahrern/innen können bei bekanntem rücksichtslosem Verhalten nicht ausgeschlossen werden. Das dürfte insbesondere für Menschen mit Behinderung und auch ältere Fahrgäste ein Problem darstellen.
Zudem können die Fahrer/innen offenbar den Bus-Takt selbst nicht einschätzen, eine Regelung über BVG-Mitarbeiter konnte nicht ausgemacht werden.

Am Samstag Abend (30.05.2009 gegen 19h) betrug die Fahrzeit ohne Stau von Schönhauser Allee zum Rathaus-Pankow über 20 Minuten, wie sich das am kommenden Dienstag bei hohem Verkehrsaufkommen darstellen wird, kann schon jetzt vorausgesagt werden.

Offenbar war die Busdichte an den genannten Tagen zu gering, denn der Takt wird nicht maßgeblich durch vorhandene Staus bestimmt, da die Busse gleichermaßen betroffen sind. Würde der Takt eingehalten, verlängert sich zwar durch vorhandene Staus die Fahrzeit, jedoch nicht die Fahrabstände in dieser Größenordnung. Hier ist die BVG den Kunden/innen eine Antwort und Nachbesserung schuldig. Die BVG wurde um eine Stellungnahme gebeten.

Martin Sachse // 31.05.2009

Nachtrag // 03.06.09

Eine Stellungnahme der BVG liegt noch nicht vor. Am 03.06.2009 hatte sich die Situation verbessert. Der Stau von Pankow in Richtung Mitte, der die Fahrzeit spürbar verlängerte, ist von der BVG nicht beeinflussbar. Der Bustakt hat sich verbessert, wenn auch die "dichte Busfolge" nicht immer eingehalten wird.

Die Abfahrt Pankow-Rathaus hat nun eine eindeutige Haltestelle (die erste in Fahrtrichtung, alle anderen sind nur Endhalt).

Entlastend hat sich wohl auch ausgewirkt, das einige Fahrgäste andere Linien nutzen, oder mit dem PKW fahren. Die Schönhauser Allee kann nun wieder ohne Umleitung (trotz Beeinträchtigungen wegen der Sperrung der Tram-Spur und haltenden Fahrzeugen auf der rechten Spur) befahren werden.

Nachtrag // 15.06.09

Die Busfolge erreicht immer noch selten die Vorgaben, eine "dichte Busfolge" ist eher die Ausnahme. Bis zum 15.06.2009 lag keine Stellungnahme der BVG vor.

Schreiben Sie über ihre Erfahrung mit dem U2-Ersatzverkehr:

 

Schreiben Sie über ihre Erfahrung mit dem U2-Ersatzverkehr:

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Satire

Es kann noch besser werden...


Video: Martin Sachse 06.2009 / erfordert Flash >9

 

 

Damit unser Nahverkehr nicht hier endet...,

bvg04

sollten wir das vermeiden.

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Fotos: Martin Sachse

 

 

 

 

 

 


Nachtrag // 06.07.09 / 9.15h

Überfüllte Busse und lange Fahrabstände gehören oft weiterhin zum "Repertoire" der BVG beim U2-Ersatzverkehr. So am 06.07.09 um 9.15h, wo viele Fahrgäste an der Bornholmer Straße nicht mehr mitgenommen werden konnten. Auch nach 10 Minuten war kein Bus am Horizont auszumachen.

Die BVG kam der erbetenen Stellungnahme bis heute nicht nach.

Ganz offenbar scheut die BVG kein Negativimage - so lange die Fahrgäste das Spiel mitmachen.

 

Nachtrag // 23.09.09

Am 23.09.2009 betrug der Fahrabstand im Testfall 25 Minuten. Viele Fahrgäste waren empört - an der Krezung Bornholmer Straße konnten viele Wartende nicht mitgenommen werden. Die Türbereiche waren überfüllt, so das die Türen nicht geschlossen werden konnten und sich weitere Verzögerungen ergaben. Mit Sehnsucht hoffen die Fahrgäste nun auf ein Ende der Bauarbeiten - eine Entschuldigung für das nur zum Teil gerechtfertigte Chaos ist das jedoch nicht.

 

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Auch Pech gehabt, da half kein Klopfen an die Tür...

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Fotos: Martin Sachse 06.07.2009 // 9.15h

Titel "Unscharfes Gedränge"

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Fotos: Martin Sachse 23.09.2009 // 9.30h

 
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Martin Sachse 3.2008 / Impressum